Der Altenberger Dom – Blick auf den Chor

Foto: Armin Wolf / Febr. 2019

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Gottesdienste und Musik zu Advent und Weihnachten

Altenberg

Altenberg ist ein Ortsteil der Gemeinde Odenthal im Rheinland und liegt etwa 25 km östlich von Köln.

Berühmt ist Altenberg wegen des sogenannten Altenberger Domes, der Kirche des ehemaligen Zisterzienserklosters, das im Jahre 1133 gegründet wurde. Der Bau der jetzigen Abteikirche begann im Jahr  1259. Im Zuge der Säkularisation wurde das Kloster 1803 jedoch aufgelöst. Die Anlage wechselte danach mehrfach den Besitzer und brannte 1815 fast vollständig ab, wobei auch das Dach des gotischen Bauwerks stark beschädigt wurde. Unsachgemäße Reparaturen schadeten und die Kirche verfiel immer mehr.

1820 kam die Abtei in den Besitz der Familie Fürstenberg, die die Kirche dem preußischen Staat übertrug. Der Wiederaufbau begann 1834. Bei der feierlichen Wiedereinweihung 1847 war auch der preußische König Friedrich Wilhelm IV. anwesend. Er hatte den größten Teil der benötigten Gelder zur Verfügung gestellt, jedoch nur unter der Bedingung, dass das Gotteshaus simultan, also auch von den evangelischen Christen, zu nutzen sei (--> MEHR zur Simultankirche Altenberger Dom). 

1857 wurden die ersten Gottesdienste gefeiert, womit die Geschichte der Evangelischen in Altenberg beginnt. Sie wurden zunächst von Pfarrern aus Schlebusch (heute ein Teil der Stadt Leverkusen) betreut. 1869 erteilte das Königliche Consistorium zu Coblenz die Genehmigung, dass die Evangelischen der Bürgermeisterei Odenthal sich Evangelische Kirchengemeinde Altenberg nennen konnten. Unter gleichem Datum erging die gleiche Genehmigung auch für die Evangelische Kirchengemeinde Schlebusch. Beide Gemeinden schlossen sich zum Pfarrverbund Schlebusch-Altenberg zusammen, mit einem Pfarrer, jedoch mit zwei Presbyterien. Ab April 1950 wurde für die Ev. Kirchengemeinde Altenberg eine eigene Pfarrstelle eingerichtet. Der Altenberger Dom ist ihre Gemeindekirche.

Die Evangelische Kirchengemeinde am Altenberger Dom

Die Evangelische Kirchengemeinde Altenberg/Schildgen besteht aus zwei lebendigen Gemeindebezirken, dem Bezirk Altenberg mit dem Altenberger Dom als 1. Bezirk und dem Bezirk Schildgen mit der Andreaskirche als 2. Bezirk.


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