Der Altenberger Dom – Blick von Osten auf den Chor

Foto: Heidemarie Wolf

Aus aktuellem Anlass

Liebe Freunde und Freundinnen des Altenberger Doms,
liebe Besucherinnen und Besucher,

wir freuen uns sehr über Ihr Interesse an unserer Kirche, dem Simultaneum im grünen Tal der Dhünn, dem einzigartigen Denkmal der Zisterzienser.

Und wir danken Ihnen für Ihre vielen Anfragen – aus allen Teilen Deutschlands und dem Ausland. Es freut uns, und es macht uns stolz, dass Sie gerade an uns denken, wenn Sie Ihrem Glauben eine Festung geben wollen. Deshalb bemühen wir uns nach Kräften, neben Gottesdiensten, Seelsorge und Gemeindearbeit auch weiterhin Ihre Wünsche nach Taufen, Trauungen, Trauerfeiern, Andachten und Jubiläums-Gottesdiensten zu erfüllen.

Leider jedoch musste die Evangelische Landeskirche auch am Altenberger Dom Personal einsparen. Ein Jugendleiter, eine engagierte Vikarin und ein Pfarrer mit besonderem Auftrag fehlen uns schmerzlich. Deshalb möchten wir Sie vorsorglich darauf hinweisen, dass es gelegentlich zu Engpässen kommen kann und wir möglicherweise nicht jeden Ihrer Wünsche erfüllen können. Wir hoffen sehr auf Ihr Verständnis.

Als Pfarrerin des Altenberger Doms bin ich mit freundlichen Segenswünschen
und herzlichem Gruß,

Ihre
Claudia Posche

     

Altenberg

Altenberg ist ein Ortsteil der Gemeinde Odenthal im Rheinland und liegt etwa 25 km östlich von Köln.

Berühmt ist Altenberg wegen des sogenannten Altenberger Domes, der Kirche des ehemaligen Zisterzienserklosters, das im Jahre 1133 gegründet wurde. Der Bau der jetzigen Abteikirche begann im Jahr  1259. Im Zuge der Säkularisation wurde das Kloster 1803 jedoch aufgelöst. Die Anlage wechselte danach mehrfach den Besitzer und brannte 1815 fast vollständig ab, wobei auch das Dach des gotischen Bauwerks stark beschädigt wurde. Unsachgemäße Reparaturen schadeten und die Kirche verfiel immer mehr.

1820 kam die Abtei in den Besitz der Familie Fürstenberg, die die Kirche dem preußischen Staat übertrug. Der Wiederaufbau begann 1834. Bei der feierlichen Wiedereinweihung 1847 war auch der preußische König Friedrich Wilhelm IV. anwesend. Er hatte einen großen Teil der benötigten Gelder zur Verfügung gestellt, jedoch unter der Bedingung, dass das Gotteshaus simultan, also auch von den evangelischen Christen, zu nutzen sei (--> MEHR zur Simultankirche Altenberger Dom). 

1857 wurden die ersten Gottesdienste gefeiert, womit die Geschichte der Evangelischen in Altenberg beginnt. Sie waren zunächst mit Schlebusch (heute ein Teil der Stadt Leverkusen) in einem Pfarrsystem verbunden, wurden 1869 dann zur Gemeinde Schlebusch-Altenberg erhoben und bilden seit April 1950 die eigenständige Ev. Kirchengemeinde Altenberg, die den Altenberger Dom als ihre Gemeindekirche nutzt.

Nach oben


Google Analytics Opt-Out Cookie wurde erfolgreich gesetzt.

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Akzeptiert